Chronik der Fußballabteilung

Der Name TSV Kottern entspringt dem früheren Ortsteil Kottern der damaligen selbständigen Gemeinde Sankt Mang. 1972 wurde die Gemeinde Sankt Mang (ca. 9.000 Einwohner) in die Stadt Kempten eingemeindet. Sankt Mang ist nun ein Stadtteil von Kempten. Im Oktober 1971 wurde durch die schon mehrmals angestrebte Fusion zwischen den beiden Vereinen TSV 1883 e.V. Sankt Mang (früher Schelldorf) und dem TSV Kottern 1874 e.V. der TSV Kottern-Sankt Mang 1874 e.V

  • 15.09.1925 - Gründung

    Gründung "Freier Fußballclub Kottern". Erstes Spiel zwischen Kottern und der "Fr. SpVgg Kempten" auf einer Wiese beim Bahnhof Kottern-Neudorf.

  • 1926

    Bei der Einweihung des Fußballplatzes hinter dem Shedbau der Spinnerei und Weberei Kottern findet ein Spiel gegen die Jugend von Kaufbeuren statt. Das Eröffnungsspiel bestreiten die SpVgg Kaufbeuren gegen die Fr. SpVgg Kempten. Ab Herbst beginnt der Punktspielbetrieb. Gegner: Kempten, Kaufbeuren, Memmingen.

  • 1929/30

    Die Allgäuer Gruppenmeisterschaft wurde errungen. Das Aufstiegsspiel gegen "Borussia München" im Dantestadion wurde mit 2:1 verloren.

  • 1930/31

    Vorderer Tabellenplatz in der Verbandsspielrunde.

  • 1931/32

    Neue Spielgruppe Allgäu/Bodensee. Vereine: Kottern, Wangen, Friedrichshafen, Lustenau, Dornbirn.

  • 1932

    Am 2. Oktober wurde zum zweiten Mal die Allgäuer Gruppenmeisterschaft errungen. Der FC Lustenau verhinderte den Aufstieg.

  • 1933

    Ende des "Freien Fußballclub Kottern". Der Verein mußte aufgelöst werden. Übernahme der Mitglieder als Fußballabteilung durch den TSV Kottern. Neuer Start in der untersten Klasse. Innerhalb von 2 Jahren wurde der Aufstieg in die A-Klasse geschafft.

  • 1934-1939

    Bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde in der A-Klasse mit wechselndem Erfolg gespielt. Dann nur noch Freundschaftsspiele bis zum Ende des 2. Weltkrieges (1945).

  • 1945

    Ab Sommer wieder Freundschaftsspiele, dann Ausscheidungsspiele für die Zusammensetzung der südschwäbischen Kreisliga. Die Ausscheidungsspiele wurden mit Erfolg bestanden.

  • 1947

    Südschwäbischer Kreismeister. Der Aufstieg in die nächsthöhere Klasse war wegen der schlechten Zugverbindungen nicht möglich.

  • 1948-1952

    In dieser Zeit wurden gute Plätze in der Kreisliga erzielt. Höhepunkte waren die Spiele gegen den FC Kempten mit einmal 6500 Zuschauern. Der damalige Kieswerkberg (Ziegelholzberg) diente als Stehtribüne.

  • 1953

    Meister und Aufstieg nach Entscheidungsspielen in die Landesliga, der damaligen 1. Amateurliga in Bayern. In den Aufstiegsspielen blieben Vereine wie der FC Memmingen, MTV Ingolstadt, SV Mitterteich und SpVgg Deggendorf hinter dem TSV Kottern.

  • 1953-59

    Spiele mit Höhepunkten gegen Weiden, Wacker München, FC Amberg, MTV und ESV Ingolstadt sowie später gegen den FC Kempten vor 6.000 Zuschauern.

  • 1959

    Abstieg in die Kreisliga.

  • 1960

    Auf Anhieb gelang der Wiederaufstieg in die Landesliga, der 1. Amateurliga Südbayern.

  • 1964-1969

    Abstieg 1964 in die schwäbische Bezirksliga (ungeteilt mit 18 Vereinen).

  • 1970

    Abstieg in die A-Klasse-Süd für 2 Jahre.

  • 1972

    Wiederaufstieg in die Bezirksliga-Süd (Teilung).

  • 1978

    Abstieg in die A-Klasse-Süd.

  • 1979

    Wiederaufstieg in die Bezirksliga-Süd mit 14 Punkten Vorsprung.

  • 1980

    Tabellenzweiter mit Punktgleichheit, vor Göggingen und Marktoberdorf.

  • 1986

    Tabellenzweiter in der Bezirksliga-Süd. Aufstiegsspiele gegen Thannhausen (5:3 n.V.), Moosinning (1:0), Ottobrunn (0:1); damit Verbleib in der Bezirksliga-Süd.

  • 1987

    Aufstieg in die neugegründete Bezirksoberliga-Schwaben.

  • 1990

    Abstieg in die Bezirksliga-Süd.

  • 1991

    Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga-Schwaben (mit einer Serie von 18 Spielen ohne Niederlage mit 30:6 Punkten).

  • 1992

    5. Tabellenplatz in der Bezirksoberliga.

  • 1993

    Meister in der Bezirksoberliga mit 4 Punkten Vorsprung vor FC Enikon Augsburg. Aufstieg in die Landesliga-Süd. Genau vor 40 Jahren stieg der TSV Kottern in die 1. Amateurliga Bayern auf und spielte dort 10 Jahre eine gute Rolle.

  • 1994

    Klassenerhalt in der Landesliga-Süd.

  • 1995

    Platz 11 in der Landesliga-Süd. Die zweite Mannschaft erringt die Meisterschaft in der C-Klasse-Kempten und steigt in die B-Klasse-Oberallgäu auf.

  • 1996

    Abstieg in die Bezirksoberliga. Einführung der 3-Punkte-Regel für einen Sieg. Die zweite Mannschaft erringt die Meisterschaft in der B-Klasse-Oberallgäu und steigt in die A-Klasse-Süd auf.

  • 1997

    Tabellendritter in der Bezirksoberliga hinter Meister TSV Rain und FC Kempten. Die zweite Mannschaft schafft den Klassenerhalt in der A-Klasse-Süd.

  • 1998

    Platz 9 in der Bezirksoberliga. Nach dem letzten Tabellenplatz in der Winterpause wurde eine tolle Rückrunde (zweitbeste Rückrundenmannschaft) gespielt und letztendlich noch souverän der Klassenerhalt geschafft. Die zweite Mannschaft erreicht nach einer hart umkämpften Saison im letzten Spiel noch den Klassenerhalt in der A-Klasse-Süd die ab der neuen Saison in Kreisliga-Süd umbenannt wird.

  • 1999

    Platz 11 in der Bezirksoberliga. Erst im letzten Spiel gegen Meister FC Pipinsried konnte durch einen 2:1-Heimsieg der Weg in die Relegation abgewendet werden. Mit dem Einzug ins Endspiel des Toto-Pokals (DFB-Pokal) auf Regierungsbezirks-Ebene gelang dem TSV der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte auf Pokalebene. Trotz tapferer Gegenwehr konnte die 4:2-Niederlage gegen den Regionalligisten (3.Liga) FC Augsburg jedoch nicht verhindert werden. Die zweite Mannschaft erreicht nach nach einer guten Saison in der Kreisliga-Süd den 6. Platz. Dabei hat man sich lange in der Spitzengruppe gehalten, notwendige Abstellungen (wg. Verletzungen usw.) an die erste Mannschaft verhinderten ein besseres Ergebnis.

  • 2000

    Jubiläum: 75 Jahre Fußballabteilung. Platz 10 in der Bezirksoberliga unter Trainer Gerhard Lechner. Nach dem Abgang einiger wichtiger Spieler wurde der TSV vor der Saison als Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt. Die junge Mannschaft fand nach Anlaufproblemen immer besser zueinander und verkraftete auch die verletzungsbedingten Ausfälle einiger Leistungsträger. Die zweite Mannschaft erreichte nach einer guten Saison in der Kreisliga-Süd den 7. Platz unter Trainer Udo Merk. Die üblichen Abstellungen an die erste Mannschaft wurden überraschend gut kompensiert und man hatte über die ganze Saison hinweg nichts mit dem Abstieg zu tun.

  • 2001

    Platz 13 in der Bezirksoberliga unter Trainer Stephan Wuttge. Er löste nach dem siebten Spieltag, als der TSV Kottern mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz lag, den zurückgetretenen Gerhard Lechner ab. Der 13. Platz war der Relegationsplatz und wurde erst durch einen 2:1 Sieg im letzten Spiel beim SVO Germaringen erreicht. Da aber in dieser Spielzeit von "oben", sprich der Landesliga, keine Mannschaft in die Bezirksoberliga Schwaben abgestiegen ist verblieb der TSV Kottern ohne ein Relegationsspiel zu bestreiten in der BOL. Die zweite Mannschaft erreichte nach einer durchwachsenen Saison in der Kreisliga-Süd den 9. Platz unter Trainer Udo Merk. Die notwendigen Abstellungen an die erste Mannschaft konnten nicht kompensiert werden. Am Ende der Saison wurde es im Kampf um den Klassenerhalt nochmals eng.

  • 2002

    Meister in der Bezirksoberliga mit sieben Punkten Vorsprung vor dem TSV Neusäß und somit Aufstieg in die Landesliga-Süd unter Trainer Stephan Wuttge. In der ganzen Saison wurden insgesamt nur zwei Spiele verloren und unter anderem eine Serie von zwanzig (20!) Spielen ohne Niederlage hingelegt. Nach dem siebten Spieltag hat man die Tabellenführung übernommen und bis zum Ende nicht mehr abgegeben. Im Toto-Pokal wurde im Endspiel um den Kreismeister (Süd) der SV Pforzen (Kreisliga-Süd) mit 4:1 besiegt. In der 8. Runde setzte man sich gegen den Stadtrivalen und Landesligisten FC Kempten mit 6:5 n.E. durch. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. So stand es auch im Finale auf Allgäuer Ebene (9. Runde) gegen den Bayernligisten FC Memmingen nach spannenden 120 Minuten. Im Elfmeterschießen unterlag man dann mit 6:7 und schied somit aus. Trotzdem ein toller Erfolg. Die zweite Mannschaft unter Trainer Udo Merk erreichte in der Kreisliga-Süd, punktgleich mit dem BSK Neugablonz und dem FC Blonhofen, den vierten Tabellenplatz. Das Entscheidungsspiel um den zweiten Platz (der zu Relegationsspielen um den Aufstieg in die Bezirksliga-Süd berechtigt hätte) wurde in Marktoberdorf gegen den FC Blonhofen deutlich mit 5:1 verloren. Trotz allem ein toller Erfolg der Reserve.

  • 2003

    Platz 15 unter Trainer Stephan Wuttge in der Landesliga-Süd. Nach schwachem Beginn hat man sich bis zur Winterpause wieder an das hintere Mittelfeld herangekämpft. Zum Schluss reichte es dennoch nur zum Relegationsplatz. Am 14.06.03 musste man dann das Relegationsspiel gegen den TSV Schwabmünchen in Germaringen bestreiten. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1, Matthias Jörg erzielte drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich mit einem direkt verwandelten Eckball. Die Entscheidung in der Verlängerung fiel dann zu Gunsten des TSV Schwabmünchen aus. Mit 1:3 n.V. zog man den kürzeren und musste somit in die Bezirksoberliga Schwaben absteigen. Die zweite Mannschaft startete mit Trainer Adi Bauer in die schwere Saison der Kreisliga-Süd. In der Winterpause übernahm Armin Kirchmann das Kommando der auf einem Abstiegsplatz stehenden Truppe. Doch auch er konnte den Abstieg in die Kreisklasse nicht verhindern. Zu Saisonende belegte man den 15. und somit vorletzten Tabellenplatz und musste nach 7 Jahren wieder in die Kreisklasse (ehemalige B-Klasse) absteigen.

  • 2004

    Der TSV Kottern spielt eine ganz schwache BOL-Saison und unterliegt am vorletzten Spieltag beim TSV Landsberg mit 0:4 und rutscht damit auf den Relegationsrang um den Klassenerhalt. Trainer Stephan Wuttge muß daraufhin seinen Stuhl räumen und Bernd Kunze, der bereits als sein Nachfolger feststeht, sitzt im letzten Saisonspiel auf den Bank. Unter ihm siegt die Mannschaft zuhause 2:1 gegen den TSV Nördlingen (der mit dieser Niederlage den zweiten Tabellenplatz an die TSG Thannhausen verliert) und zieht am TSV Hilgertshausen vorbei, der seinerseits in die Abstiegsrelegation muß. Die Reserve unter Trainer Klaus Maier konnte den Erwartungen nicht entsprechen. Vom erhofften Wiederaufstieg musste man sich schnell verabschieden und war am Ende froh, die Kreisklasse Oberallgäu gehalten zu haben. In der Führungsetage gab es ein großes „Stühlerücken". Abteilungsleiter Gerhard Hiltensperger sowie Stellvertreter Werner Baindl stellten ihre Ämter zur Verfügung. Jürgen Jung (Abteilungsleiter) und Felix Rothärmel (als 2. Vorstand) leiten ab sofort die Abteilung. Markus Zollitsch (Spielausschuss) und Kassier Werner Baindl komplettieren die Führungsriege.

  • 2005

    Die BOL-Saison 2004/2005 soll eine der Erfolgreichsten in der Geschichte des TSV werden. Gegen den haushohen Favoriten FC Affing übernimmt der TSV Kottern am 17. Spieltag zum dritten Mal in der Saison die Tabellenspitze, die er bis zum Ende auch nicht mehr hergibt. Damit stehen die Blauroten in 18 von 30 Spieltagen auf Rang eins der Tabelle. Am Schluß wird Kottern mit 12 Punkten vor Affing Meister und steigt wieder in die Landesliga Süd auf. Dieser Vorsprung ist der größte, den ein BOL-Meister seit Einführung der Liga je hatte. Aber auch die Zweite Mannschaft konnte unter Interimstrainer Jogi Siegel nach  einer turbulenten Rückrunde noch den zweiten Platz ergattern, der zu den Relegationsspielen um den Aufstieg berechtigte. Zunächst schien jedoch der Platz an der Sonne nach der Heimniederlage gegen den FC Sonthofen II und dem Unentschieden in letzter Minute gegen den späteren Meister FC Azzurri Kempten zu weit entfernt zu sein. Erst im letzten Saisonspiel gelang mit einem 3:2-Sieg gegen den unmittelbaren Tabellenkonkurrenten TSV Blaichach der Sprung auf Rang zwei. Mit Erfolgen über den SV Wald (2. der Kreisklasse Allgäu Mitte) und den FC Blonhofen (13. der Kreisliga Süd) kehrte die Reserve nach zweijähriger Abstinenz wieder in die Kreisliga Süd zurück.

  • 2006

    Die erste Landesliga-Saison nach dem Wiederaufstieg ist die bisher Beste in der jüngeren Vergangenheit. Nach einer Serie von zwischenzeitlich 10 Spielen ohne Niederlage - Vereinsrekord in der Landesliga - landet der TSV vom Abstieg weitgehend ungefährdet auf einem guten 11. Tabellenplatz. Die Reserve spielt nach dem Aufstieg in die Kreisliga Süd eine kuriose Saison. Nach der Winterpause gelingt ein Sieg - dann folgen 7 Niederlagen in Folge - anschiessend wird wieder fünf mal hintereinander gewonnen. Am Ende steht die Reserve auf einem beachtlichen 5 Tabellenplatz.

  • 2007

    Sein zweites Landesliga-Jahr wurde für die Erste Mannschaft das erwartet schwere Jahr. Mit der jüngsten Mannschaft der Landesliga - der Altersdurchschnitt lag in manchen Spielen unter 22 Jahren - war die Liga rückwirkend betrachtet nicht zu halten. Der Abgang der beiden Routiniers Kevin Siegfanz (zum FC Kempten) und Markus Hammerl (Karriereende) war für die unerfahrene Elf von Trainer Bernd Kunze einfach nicht zu kompensieren. Nach neun Spielen standen zwar drei Siege und zwei Remis auf der Habenseite, was auch den zwischenzeitlich 11. Tabellenplatz bedeutete, doch eine Serie von 14 Spielen ohne Sieg ließ das Team bereits am 14 Spieltag auf Rang 17 abrutschen. Dieser konnte bis zum Saisonende auch nicht mehr verlassen werden. Nach dem 1:1-Unentschieden beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht TSV Schwaben Augsburg musste Bernd Kunze mitte November seinen Stuhl räumen. Für ihn sprang Markus Hammerl bis zum Saisonende als Interimscoach ein. Doch der sportliche Erfolg sollte sich auch unter dem ehemaligen

    Bayerliga-Spieler nicht einstellen. Nur ein Sieg und drei Unentschieden gelangen unter Hammerl. Die letzten 10 Spiele gingen sogar ausnahmslos verloren. So stieg der TSV Kottern am Saisonende als Tabellensiebzehnter mit nur 20 Saisonpunkten (und damit 18 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz) sang- und klanglos ab. Nach der Saison verlassen acht Spieler den Verein. Dagegen bereitete die Reserve den Verantwortlichen viel Freude. Die Vorrunde wurde sogar als Tabellenführer beendet. Allerdings verspielte die Elf um Kapitän Thomas Füssinger nach der Winterpause einen möglichen Bezirksliga-Aufstieg, als aus den ersten sechs Spielen nur drei Zähler ergattert wurden. Am Ende belegt die Reserve einen hervorragenden 3. Tabellenplatz, obwohl die Rückrunde als Tabellenelfter - nur die drei Absteiger waren schlechter - abgeschlossen wurde. Trainer Bernhard "Paule" Müller verlässt den Verein nach zwei Jahren berufsbedingt zum 1. FC Sonthofen.

  • 2008

    Nach dem Abstieg aus der Landesliga Süd steht den Fussballern des TSV Kottern ein turbulentes Jahr bevor. Mit stark verändertem Kader geht der Neugablonzer Uwe Zenkner (Stützpunkttrainer des DFB)als Nachfolger von Markus Hammerl in die neue Bezirksoberliga-Saison 2007/2008. Aufgrund des hohen Qualitätsverlustes steht er mit seiner Elf zur Winterpause - eigentlich schon abgeschlagen - auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 6 Punkten Rückstand aufs rettende Ufer. Eine komplette Neustrukturierung im Winter sollte aber doch noch für ein positives Saisonende sorgen. Thomas Biermaier als Abteilungsleiter und Harry Unflath sowie Hans-Jürgen Abt, Chef des Fahrzeugtuners Abt-Sportsline, im Sponsoringbereich lösten Jürgen Jung und Felix Rothärmel in der Abteilungsleitung ab. Mit Sasa Paljic und Ümit Salkan (beide von Azzurri Kempten), Stefan Liebert (eigene Junioren) und den reaktivierten Bernd Schwarz, Tobi Haslach und Andi Breuer - und vor allem mit Bernd Kunze als neuem Trainer, sowie Michael Feneberg als sportlichem Leiter - gelingt der Elf als zweitbestes Rückrundenteam der Liga noch der Klassenerhalt.

    Die zweite Mannschaft musste unter Trainer Florian Zittra den Gang in die Kreisklasse antreten. Mit 13 Punkten Rückstand und dem letzten Tabellenplatz im Winter gelang zwar noch eine Aufholjagd; Jedoch fehlten am Ende 5 Zähler zum Relegationsplatz.

BFV - Bayernliga

Bayernliga Süd - Tabelle

Platz Mannschaft S Diff P
1.SV Heimstetten 304062
2.SV Pullach 272553
3.TSV Rain/Lech 292351
4.DJK Vilzing 301849
5.TSV 1874 Kottern 281146
6.TSV Schwaben Augsburg 281243
7.TSV 1865 Dachau 291542
8.1. FC Sonthofen 28740
9.ASV Neumarkt 28539
10.TSV Schwabmünchen 27138
11.TuS Holzkirchen 28-1136
12.TSV 1860 München II 29-133
13.FC Ismaning 27-732
14.SpVgg Hankofen-Hailing 27-831
15.TSV Landsberg 28-1529
16.BCF Wolfratshausen 28-3027
17.SV Kirchanschöring 28-1027
18.SB Chiemgau Traunstein 27-2026
19.TSV Kornburg 28-5519
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit bereits berücksichtigt. Der beste (Punkte/Spiele) Tabellen-14. der beiden Bayernligen entgeht der Abstiegsrelegation.